Hamm bietet bereits viele Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung in jeder Wetterlage.

Wir Jusos wollen ergänzend weitere und bildende Freizeitaktivitäten schaffen und hierbei den Zugang für jede und jeden ermöglichen. Oberste Prämisse hierbei ist die Nutzungskosten so gering wie möglich zu halten um niemanden auszuschließen.

Als Ziel setzen wir uns, unter anderem mit Hilfe von Social Media, unsere Arbeitskreise und Seminare besser zu bewerben.

Mit der Einhaltung unseres zwei Wochen Rhythmus bieten wir die Möglichkeit, interessierten Personen erste Berührungspunkte mit wichtigen Grundsatzthemen zu geben.

Mögliche Netzwerkpartner sind unter anderem die studentischen Selbstverwaltungen der beiden Hochschulen, Jugendzentren, Gewerksschaftsjugenden, Vereine und Verbände sowie die städtische Verwaltung.

Um Konkurrenzsituationen zu vermeiden ist eine Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen und Vereinen essentiell.

Als ausbaufähig sehen wir den Ruf der gastronomischen Gestaltung unserer Innenstadt und unserer “Meile”.

Wir sollten eine Möglichkeit finden, jungen Menschen zu zeigen, dass auch hier in Hamm viele Möglichkeiten zum Feiern sind und sie nicht unbedingt auf nahe gelegene Städte ausweichen müssen.

Dazu gehört unter anderem auch eine gute ÖPNV Anbindung. Besonders unter Studierenden ist der Donnerstag ein beliebter Tag für Abendaktivitäten, jedoch fährt dann kein Nachtbus. Wir setzen uns daher für Nachtbusse am Donnerstag sowie Nachtbusse an den Wochenenden um 04:00 oder 05:00 ein.

Um Feiermöglichkeiten zu verbessern fordern wir von der Stadt als Vermittler aufzutreten, zum Beispiel in Form von Gesprächen mit dem Studierendenwerk Paderborn, ob diese eine eigene Kneipe in der Nähe der HSHL oder der SRH betreiben würden, nach dem Vorbild des AKAFÖ Bochum.

Als weiteren verbesserungswürdigen Punkt sehen wir das Leerstandsmanagement in der Hammer Innenstadt. Hier muss neu gedacht werden. Kleine Nachbesserungen sind nicht zielführend, dem geänderten Konsumverhalten muss Rechnung getragen werden. Wir erachten hier Intelligentes Leerstandsmanagement durch Pop-Up Stores mit gesenkten Mieten und kurzen Mietverträgen als sinnvoll.

Durch das Projekt “Hamm ans Wasser” wird ein neuer Ort der Freizeitgestaltung geschaffen. Der Ausbau der Kanalkante wird sowohl ein Ort der Entspannung, als auch des Abenteuers. Hamm werden neue Chancen geboten, durch eine mögliche Promenade, das geplante innerstädtische Mischquatier und ein Wassersportzentrum.

In der Nachnutzung des Bergwerk Osts sehen wir Potential für die Erschließung für Kreativwirtschaft und Freizeit. Spätestens mit der ExtraSchicht wurde deutlich, dass der Hammer Westen überregionale Ausstrahlungwirkung hat.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Nachnutzung von Gebäuden auf Heinrich-Robert auch öffentlich frei zugängliche Flächen wie zum Beispiel Proberäume beinhaltet.