Die SPD hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Politische Linien sind nicht immer eindeutig, die Abgrenzung zwischen den Volksparteien zu schwach. Die Partei ist viel zu alt, zu maskulin und bietet aufstrebenden jungen Talenten zu wenig Raum. Eine lokale Parteischule, welche neue Mitglieder über parteiinterne Strukturen und Verfahrensweisen informiert, kann neuen Mitgliedern den Einstieg in die SPD erleichtern.

Um die SPD auch in Hamm im Rahmen des Erneuerungsprozesses wieder zu einer linken Volkspartei werden zu lassen, sie jünger und weiblicher zu machen und ihre Glaubwürdigkeit wiederherzustellen ist es unverzichtbar, dass die Jusos sich daran beteiligen.

Jusos müssen in den Ortsvereinen aktiv mitwirken und rückwärtsgewandte Strukturen aufbrechen um Erneuerung vor Ort stattfinden zu lassen.  Dadurch verjüngen sich die Ortsvereine und neue zielorientierte Arbeitsweisen können sich etablieren.

Wir sollten zu bestimmten Themen Kooperationen mit anderen AGs anstreben.

Unsere Neumitglieder treten meist aus einer starken Überzeugung und mit dem Willen etwas zu verändern bei uns ein, es ist unsere Aufgabe diese weiter zu motivieren und zu fördern.

Der Draht zu den Gewerkschaften vor Ort muss weiter gestärkt werden.

Ein guter Kontakt zu der AG 60+ ist ebenfalls wichtig, da junge und alte Menschen in bestimmten Punkten (z.B. ÖPNV) häufig ähnliche Anforderungen an eine Stadt haben.

 

Sachfragen sollten nicht zu Personalfragen werden. Wir brauchen endlich wieder eine gute Streit- und Debattenkultur, bei der die inhaltliche Umsetzung unserer Ideen an erster Stelle steht und nicht die persönlichen Befindlichkeiten Einzelner.